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Neurobiologie, Hirnforschung,
Struktur Funktion

Struktur/Funktion ist ein Seitenzweig der Verhaltensgenetik. Es ist die wissenschaftliche Forschung darüber, wie sich die physische Struktur –Zellproportion- auf die menschliche Funktion überträgt und ist in der äußeren Erscheinung von Gesicht und Körper des Menschen ablesbar.

Das Grundprinzip der Struktur und Funktion ist die komparative Zellproportion, besonders im Gehirn. Wenn in einem Gehirnbereich mehr Zellen eine ganz spezifische Funktion erfüllen als in einem anderen Bereich des Gehirns, dann kann man davon ausgehen, dass diese Funktion im Verhalten einer Person vorherrscht.

Die grundlegende menschliche STRUKTUR funktioniert gemäß des GENETISCHEN CODES (DNS). Die emotionale Lebenserfahrung in dieser Struktur kann deren natürliche Funktion nur modifizieren.

Die menschliche Struktur ist immer individualisiert und spiegelt das innewohnende genetische, natürliche Potential. Wie Goethe schon sagte: “Das Innere eines Menschen offenbart sich in seinem Äußeren.“

Struktur/Funktion
wurde statistisch bestätigt und für gültig erklärt

Ende der 30er Jahre verschmolz der Amerikaner Dr. Edward Vincent Jones die damals vorliegenden Ergebnisse der Gehirnforschung und der genetischen Forschung mit den Prinzipien der Phrenologie und Physiognomie. So entstand die Personologie und Personologie ist die Wurzel dessen, was heutzutage als Struktur Funktion benannt wird. Seine Arbeit wurde von Robert und Elisabeth Whiteside fortgeführt.

Jede Struktur, jedes außen sichtbare Zeichen/Merkmal erlangte in einem extensiven Forschungsprojekt von 1959 bis 1955 unter der Leitung von Robert L. Whiteside statistische Gültigkeit.

Die Untersuchung beteiligte 1060 Erwachsene aller Rassen und die Resultate demonstrieren ohne Frage, dass Struktur/ Funktion auf dem 1% Level akkurat zutreffend ist- was heißt, dass die Aussage über Struktur Funktion zu 99% akkurat ist.

1960 gründeten sie mit ihrem Sohn Daniel und anderen Personologen das Interstate College of Personology. Daniel Whiteside verfeinerte seine Studien mit Zunahme neuester Erkenntnisse aus der modernen Hirnforschung in Zusammenarbeit mit Gordon Stokes und dem One Brain System.(Burbank, USA)

Im 20ten Jahrhundert gingen moderne Gehirn-und Psychologieforschung Hand in Hand mit den Erkenntnissen der Anthropologie, der Neurobiologie/-chirurgie und der aufstrebenden Lehre der Genetik, um unausweichlichen Beweis zu liefern, dass menschliche Struktur tatsächlich instinktives menschliches Verhalten anzeigt.

Geschichtlicher Schnelldurchgang

Die Geschichte der Struktur / Funktionen scheint bis auf die ersten überlieferten Aufzeichnungen zurück zu gehen. Wir können die Anwendungen dieser Prinzipien bereits bei den Höhlenmalereien des CRO-MAGNON Menschen feststellen.

Die Chinesen entwickelten vor 2000 Jahren v.Chr. die Formenausdruckskunde. Hippokrates nutzte sie als Grundlage für die Erstellung einer Diagnose. Pythagoras soll seine Schüler nach physiognomischen Kriterien ausgewählt haben.

„Physiognomica“ von Aristoteles und Platos „Die Republik“ sind die berühmtesten Beispiele für den griechischen Beitrag der S/F. Die Psychologie der Römer basierte völlig auf dem Prinzip der S/F. Alexander der Große wandte diese Prinzipien bei der Auswahl seiner Generäle an. Grundlagen findet man außerdem im Buch Zohars in der hebräischen Kabbala. Im Mittelalter unterdrückten Aberglaube und religiöse Vorstellungen das Wissen um die Physiognomie. Im 16.Jahrhundert erhielt die Physiognomie wieder neue Impulse u.a.durch den italienischen Physiker Johann Batista della Porta. Weiterentwicklung durch zahlreiche Persönlichkeiten wie Leibniz, Kant, Schelling und Goethe, der durch Johann C. Lavater dazu kam.

Die anatomische Dokumentation begann 1800 als Dr. Franz Gall die Ergebnisse der ersten richtigen Gehirnforschung veröffentlichte(Gall’s Hirnkind) – Phrenologie genannt. Carl Huter fasste das gesamte physiognomische Wissen seiner Zeit, 1861-1912- zusammen.

Durch Siegmund Freud und den ersten Weltkrieg rückte die Phrenologie in den Hintergrund des Interesses- außer in der Realität und in den Filmen.

Der individuelle und wertfreie Ansatz der Verhaltensgenetik durch die Whiteside’s und deren Forscherteams, steht im Gegensatz zu jeder Ideologie, ist wertschätzend und respektvoll in der Anwendung.

Literaturbeispiele

Stokes, G/ Whiteside, D.: Under The Code (The Body / Mind Connection, 1979)

Whiteside, D./ Stokes, G.: Louder Than Words. The Structure Equals Function Connection, 1980

Whiteside, R. L.: Facial Language (Pocket Books, New York, 1975)

Whiteside, D.: The Study Of How To Be Your Own Person „How to win over yourself and other people“ “Business And Money“

Aerni, Fritz: Lehrbuch der Menschenkenntnis, Prentice Hall, Englewood Cliffs/NJ, 1975)

dies.:Facial Action Coding System. Investigator‘s Guide (Consulting Psychologists Press, PaloAlto, 1978

Ekman, P./ Friesen, W. V.: Unmasking the Face. A Guide to Regognizing Emotions from Facial Expressions

Huter, Carl: Physiognomik und Mimik- Analytische Gesichtsausdruckstudien, (1861-1912)

Kushi, M.: Oriental Diagnosis: What Your Face Reveals (Sunwheel Publications, London, 1978)

Mar, T. T.: Face Reading (Signet Books, New York, 1974)

Narayan S. Khalsa: Ph.D. ajurvedische Sichtweise um zu einer umfassenden Analyse des Gesichts zu kommen 1985

Rinn, W. E.: The Neuropsychology of Facial Expression, in APA Journal, 1984

Shen, P./Wilson, J.: Face Fortunes. The Ancient Chinese Art of Feature Reading (Perigree Books, New York,1982)

 

 

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