Ohne Natur- Sturz in die Depression?

Hey, das ist aber eine gewagte Frage. 
Ist das so? 

Studien zeigen, dass Zeit in der Natur zu einer Reihe von Vorteilen führen kann, darunter weniger Stress und ein höheres Selbstwertgefühl.

Der Mensch entstammt der Natur, ist ein Teil von ihr –
und wir können uns nur dann begreifen, wenn wir uns auch als Teil der Natur verstehen. 

Die Natur ist unser Spiegel- demnach können wir gar nicht anders als diese Schönheit zu lieben. 

Wer gelernt hat, ihrer Stimme zu lauschen, wird einige neue Facetten an sich selbst entdecken.  

Denken wir nur mal an Spinnennetze an einem nebligen Herbstmorgen, in denen die Tauperlen schimmern wie kleine Diamanten. 
Oder das alles einem bestimmten Rhythmus unterliegt - Tag, Nacht, Gezeiten, Sommer, Winter, Atmung und Herzschlag.

Doch wem ist der eigene Rhythmus (noch) bewusst?

Ist es nicht so, dass sich unsere hektische Gesellschaft für staunende Momente wenig Zeit lässt? 
Wer nimmt sich die Zeit, die unsagbare Schönheit der einzigartigen Kunstwerke in der Natur zu bewundern? 
Viele eilen durch die Landschaft und finden Spinnennetze eher als störend und hinderlich. 

Natur hat in unserer heutigen Welt kaum noch Platz mehr. 
Schönheit hat einen anderen Wert bekommen. 
Schönes bekommt sogar oftmals den Stempel „Kitsch“ aufgedrückt. 

Tief in uns Menschen schlummert jedoch die Sehnsucht nach der verlorenen Schönheit- und damit nach unserer wahren Natur.

Eine Sehnsucht, die wir mit Kommerz beruhigen, selten auf Dauer loswerden. 
Sie kommt immer wieder um die Ecke und scheint uns etwas einzuflüstern, das unweigerlich in die emotionale Abwärtsspirale führt. 

Eine Welt, die wir ins Abseits drängen und die über unsere Sehnsucht doch auf subtile Weise mit uns verbunden ist.

Seit Ende Januar können kanadische Patienten mit einem ganz neuen Rezept nach Hause geschickt werden: einem Rezept für einen Nationalpark-Pass.
"Es gibt fast keinen medizinischen Zustand, den die Natur nicht verbessern kann", sagt Melissa Lem, Ärztin und Leiterin der PaRx-Initiative, die in Zusammenarbeit mit Parks Canada die ersten 100 Pässe verteilt hat.
Ein einmaliger Besuch in einem Park ist großartig", sagte sie. "Aber es verringert nicht wirklich die Barriere für den Zugang zur Natur.

Bist du bereit, dich ernsthaft um deine Gesundheit zu kümmern? 

Wie wäre es, eigenverantwortlich die Initiative zu ergreifen und für das eigene Wohl zu sorgen, täglich in der Natur zu sein? Was wäre möglich?  

Wie könntest du es schaffen, deinen eigenen, ganz persönlichen Rhythmus zu bewahren, selbst wenn du durch viele andere Rhythmen beeinflusst, beeinträchtigt oder auch gestört wirst? 

Wie könnte ein Zusammenleben verschiedener Rhythmen gelingen und wie bliebe ich dabei im Takt und gleichermaßen intakt?

Lass dich gerne inspirieren